16. August 2008
Ein Genuss für Spieler und Zuschauer
Schwarzwald-Bäder-Cup lockte fast 450 Handballfreunde in die Sporthalle an der Egerstraße / Autogramme für die Jugend
 
Rund 450 Zuschauer verfolgten die Weiler Gruppenspiele um den Schwarzwald-Bäder-Cup. (FOTO: NORBERT SEDLAK)
Von unserem Mitarbeiter Norbert Sedlak

WEIL AM RHEIN. "Herzlich willkommen in Weil am Rhein", stand über der Eingangstür der Sporthalle zu lesen. Und diese Freundlichkeit des Organisationsteams um Anton Schönmüller zeigte sich den ganzen Abend beim Weiler Spieltag im Rahmen des Schwarzwald-Bäder-Cup. Nicht nur die Spieler der vier Topteams wurden freudig empfangen, auch die Zuschauer genossen den sportlichen Abend.

Bereits zur Begrüßung durch den aktiven Handballer OB Wolfgang Dietz war die Halle sehr gut besucht. Es kamen wesentlich mehr Fans als im vergangenen Jahr, die Zuschauerreihen waren fast vollständig besetzt. Auch viele prominente Gäste zog es in die Halle an der Egerstraße: Neben den Spitzen der Stadt unter anderen die parlamentarische Staatssekretärin und SPD-Bundestagsabgeordnete Marion Caspers-Merk, CDU-Landtagsabgeordneter Ulrich Lusche sowie Vertreter des Südbadischen Handballverbandes.

Nachdem Frank Rischmüller als Hallensprecher absagte, sprang kurzfristig Roland Christ ein und erledigte seine Aufgabe ausgezeichnet. Zum Auftaktspiel um 18.30 Uhr stellte er die Spieler der beiden Mannschaften vom österreichischen Meister A 1 Bregenz und dem Bundesligisten Frisch Auf Göppingen vor. Unter viel Applaus pfiffen die beiden Bundesliga-Schiedsrichter Fabian Baumgart und Frank Wild das Gruppenspiel an. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die knapp 450 Zuschauer die Partie und beklatschten begeistert spektakuläre Szenen des Spieles. Tore wurden wie am Fließband produziert: Egal ob Sprungwürfe oder aus der zweiten Reihe, sogar filigrane Kempa-Tore waren zu bewundern, die Zuschauer waren hellauf begeistert und geizten nicht mit Beifall.

FA Göppingen war die klar stärkere Mannschaft und besiegte die Österreicher hoch mit 36 : 22. Das zweite Match zwischen HSG Wetzlar und dem Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen war ein Leckerbissen für die Zuschauer, am Ende setzten sich die Wetzlarer mit 34: 29 Toren durch.Der Schaffhausener Präsident Giorgio Behr war mit dem Spiel seiner Mannschaft dennoch sehr zufrieden, sind sie doch erst seit zehn Tagen wieder im Training. Er ist begeistert vom hohen Niveau in der Bundesliga und es seien stets wertvolle Vorbereitungsspiele für sein Team, betonte er.

Von besonderem Interesse waren die Spiele für die Jugendlichen, denn sofort nach dem Schlusspfiff stürmten die jungen Autogrammjäger auf das Spielfeld und ergatterten die Unterschriften der Topspieler, die auch gerne den Wünschen der jungen Fans nachkamen.